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Opensuse 11.3 mit Codenamen "Teal" steht nun zum Download bereit. Es sind wieder zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen in das System eingeflossen. Auch wenn der Versionssprung nicht so hoch erscheint, sind doch zahlreiche interesante Neuerungen in die Distribution eingeflossen.
Zu den Neuerungen zählt:
Kernel 2.6.34.1
KDE 4.4.4
Gnome 2.30.1
XFCE 4.7.1
LXDE 0.5.0
X.org 7.5
Auch der Paketmanager Zypper wurde erweitert. Über den Befehl zypper remove --clean-deps mplayer entfernt Zypper nicht nur den MPlayer vom System, sondern auch sämtliche Bibliotheken, die nur von MPlayer benötigt wurden. Yast wird nun wenn die Option Allow vendor change aktiviert ist, die neuesten Programmversionen auch aus Fremdquellen verwenden. Eine Option die Zypper bereits beherrschte.
Neben dem Update von KDE, Gnome, OpenOffice und Firefox haben auch weitere Programme wichtige Aktualisierungen erfahren. So unterstützen zum Beispiel die Torrent-Clients KTorrent und Transmission verteilte Hash-Tabellen (DHT), zudem klappt in Rhythmbox dank neuer Bibliotheken der Zugriff aufs iPhone und den iPod Touch (ein typischen Feature das vermutlich keiner braucht). Für Gnome hat das OpenSuse-Team zudem HAL komplett aus der Distribution entfernt, lediglich bei der KDE-Installation werkelt der Hardware Abstraction Layer noch im Hintergrund, da einige KDE-Programme, darunter das Brennprogramm K3b, noch nicht ohne HAL auskommen.
Auch weiterhin liefert Opensuse auf der Installations DVD mehrere Desktops aus. KDE, Gnome und LXDE, oder der besonders schlanke Lightweight X11 stehen zur Auswahl bereit.
Btrfs an und für sich ist nicht neu, konnten mutige User damit doch schon in OpenSuse 11.2 experimentieren. Mit Version 11.3 lässt sich jetzt Btrfs auch für das Wurzelverzeichnis benutzen. Dazu muss man jedoch weiterhin eine separate /boot-Partition einrichten, damit Grub nicht patzt. YaST zeigt weiterhin einen Warnhinweis an, dass Btrfs nicht stabil ist. Da mittlerweile hingegen auch das Meego-Projekt auf Btrfs als Hauptdateisystem setzt, kann man diesen Hinweis relativ gelassen wegklicken. Für eine Serverinstallation sollte man hingegen bei Ext* oder XFS bleiben.
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