Der Kosovo erklärt einseitig seine Unabhängigkeit. Zumindest schaffte das kleine Land es damit in die Schlagzeilen der europäischen Medien. War ansonsten nur im Zusammenhang mit der Mafia über den Kosovo berichtet worden, so steht jetzt das Völkerrecht im Vordergrund. Wärend sich Staaten wie die USA vor Anerkennung des neuen Staates überschlagen, warten andere noch ab. Eine Mitgliedschaft in der UNO scheitert noch am Veto von Russland.
Das Kosovo mit überwiegend albanischer Bevölkerung gehört seit dem Angriff der NATO im Jahr 1999 formell zu Serbien, steht jedoch unter UN-Verwaltung. Wie das nun mit der Unabhängigkeit vereinbar sein soll wird sich erst klären. Wichtiger erscheint, wer hat nun das Sagen im Kosovo. Fakt ist, die von den USA unterstützte Kosovarische Befreiungsarmee UCK hatte unter den Augen von NATO-Truppen und UN-Funktionären ihre eigenen ethnischen Säuberungen durchgeführt und dabei über 100.000 Serben, Roma und Angehörige anderer Minderheiten aus der Provinz vertrieben. Die UCK ist eng mit kriminellen Mafia ähnlichen Organisationen verbunden und finanziert sich auch mit Drogen und Menschenhandel. So werden Kriminelle Terroristen zu Staatsmännern.
Zitat: Die New York Times publizierte zum Beispiel am 22.11.07 einen Artikel ihres Kosovo-Korrespondenten Steven Erlanger unter dem Titel "Chaos und Intoleranz herrschen trotz UN-Anstrengungen im Kosovo vor". Der Artikel zeigt ein Bild sozialer Verwüstung, mutwilliger Verbrechen und Repressalien im großen Stil, die sich nicht nur gegen Serben und andere Minderheiten richten, sondern auch gegen Albaner, die sich der UCK und ihren von den USA gesponserten Führern, Hashim Thaci und General Agim Ceku, nicht beugen wollen. Zitat Ende.
Марко Nitzowitsch, der Mitarbeiter des Interpol sagt: «Neunzig Prozent des Heroins gehen durch die Hände der albanischen Drogenmafia - der geschlossenen ethnischen Gruppierung, die auf dem Transit der Drogen Milliarden Dollars verdient. Jetzt ist sie sogar stärker, als die berühmt-berüchtigte sizilianische Mafia. Riesige Familienclans bilden einen geschlossenen Kreis des Drogenhandels.
Hier besteht nun auch die Gefahr, dass im Falle einer Mitgliedschaft in der Weltbank, Gelder in nicht von der Staatengemeinschaft vorgesehene "Geschäfte" fliessen könnten.
Ausser dem Drogenhandel belibt dem Kosovo ja noch der Transitverkehr durch das eigene Land. Nach anderen europäischen Vorbildern können sie ebenfalls Maut Verlangen, ob das jeodch zur Finanzierung eines Staatshaushaltes reicht ist fraglich. Landwirtschaft und Industrie sind so gut wie nicht vorhanden. Eine funktionierende Verwaltung ist nicht existent. Was bleibt ist die bewährte Vetternwirtschaft. Aber diese ist ja auch oftmals im restlichen Europa sehr beliebt.
Weitere Infos: Wikipedia Kosovo