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Mit KDE 4.8 stellen die Entwickler wieder eine saubere Zusammenfassung der Entwicklunsarbeit der letzten Monate zur Verfügung. Zusammenfassend bleibt nur, ein kleiner aber richtiger Schritt, der die gewohnte Arbeitsweise nicht verändert, aber in vielen Bereichen schneller und oft schöner macht.
Dolphin der Dateimanager profitiert wohl am meisten von den Neuerungen. Eine neue Dateiansicht, aber vor allem gesteigerte Geschwindigkeit beim Einlesen und Anzeigen von Verzeichnissen sind das Ergebnis. Die neu geschriebene Anzeige des Dateimanagers Dolphin bietet auch nette Animationen beim Vergrößern der Ansicht oder dem Löschen von Dateien. Das Gruppieren von Dateien funktioniert in jedem Ansichtsmodus. Ebenso der Fenstermanager KWIN, der nun auch mit mehreren Effekten sein Tempo spürbar steigert.
Vereinfacht wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Bruder Gnome. Eine neue API sorgt dafür, dass Gnome und KDE in Zukunft die gleichen Orte zur Passwortverwaltung verwenden. Bisher allerdings kommt anstelle dieser API noch Kwallet wie gewohnt zum Einsatz. Die Umstellung auf die neue API muss vom Anwender extra ausgewählt werden.
Erfreulich auch, die neue Energieverwaltung. Statt komplizierter Profile gibt es in der Energieverwaltung nun einfache Voreinstellungen für Netz- oder Akkubetrieb. Energieeinstellungen für Aktivitäten lassen sich separat festlegen. So dunkelt der Bildschirm bei einer Diashow in der Fotoaktivität zum Beispiel nie ab.
Der neue Desktop kann von den Entwicklerseiten als Quellcode geladen werden. Für zahlreiche Distributionen stehen fertige Installationspakete bereit. Opensuse Anwender finden alles im Factory bereich, Für Ubuntu/Kubuntu/Mint werden die üblichen ppa Quellen angeboten.(sudo apt-add-repository ppa:kubuntu-ppa/ppa)
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