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Armut in Österreich

308.jpg Armut und Hunger. Bei diesen Worten denkt (fast) jeder sofort an Länder der Dritten WElt und nicht an Menschen die mitten in Europa, in einem der reichsten Länder der WElt leben. Auch wenn es niemand hören will, aber in Österreich, das zu den zehn reichsten Ländern der Welt gehört, greift immer mehr die Armut um sich. ARmut ist keine SChande, und wenn doch, dann nur für jene, die sie nicht erkennen können.

Österreich gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Laut OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) lieget Österreich beim BIP (Bruttoinlandsprodukt) pro Kopf zu Kaufkraftparitäten 14 % über dem Durchschnitt der OECD-Länder und nimmt damit den 8. Platz ein (OECD Factbook 2007). Der erwirtschaftete Wohlstand des Landes könnte also allen Bewohnern ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen. Und doch sind eine Million Menschen in Österreich von Armut betroffen, während sich an der wohlhabenden Spitze der Gesellschaft wenige Vermögende eines immensen Reichtums erfreuen. Begünstigt wird dies durch die Wirtschafts- und Steuerpolitik die auch unter einem Sozialdemokratischen Kanzler noch immer deutlich die Züge der neoliberalen Vorgänger trägt.

In zunehmenden Maße findet eine Umverteilung von Arbeits- zu Kapitaleinkommen bzw. von niedrigen Lohn- zu Spitzeneinkommen statt. Auf diese Art werden die Reichen reicher und die Armen Ärmer. (Download leiner Info Grafik) Obwohl Mangel an Arbeitskräften herrscht, besonders an Facharbeitern, wird durch gezieltes Verunsichern der Bevölkerung eine angespannte Arbeitsmarkt Situation herbeigeführt und Löhne und Sozialleistungen werden auf einem Rekordtief gehalten.
Als Besonders armutgefärdet gelten Menschen die durch Krankheit oder Unfall aus dem Erwerbsprozess ausscheiden.Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 900 Euro im Monat zur Verfügung hat. Kommen weitere Faktoren wie Krankheit oder eine schlechte Wohnsituation dazu, gelten die Betroffenen als manifest arm. Den Betroffenen fehlt oft das Geld für das Nötigste wie Heizmaterial, Kleidung, kleinere Reparaturen.

96.000 Kinder und Jugendliche leben in Armut. Rund 270.000 Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 20. Geburtstag (130.000 Mädchen, 140.000 Burschen) sind in Österreich armutsgefährdet bzw. schon manifest arm. Das Armutsrisiko von Kindern und Jugendlichen liegt bei 15%. Jede/r 4. Armutsbedrohte ist ein Kind oder ein/e Jugendliche(r). Langzeitarbeitslose (45%) sind am stärksten von Armut bedroht. Danach folgen Alleinerziehende (27%), kinderreiche Familien (21%) und MigrantInnen (30%).

Laut Armutskonferenz besitzen die obersten zehn Prozent zwei Drittel des Gesamtvermögens in Österreich. Die Gewinnquote wie auch die Gesamtvermögen steigen, doch auf immer mehr Vermögen gibt es immer weniger Steuern, steht im Reichtumsbericht 2005 des Sozialministeriums. Das bedeutet, dass das unterste Einkommensdrittel durch Massensteuern doppelt so stark belastet wird wie das oberste. 180.000 Menschen beziehen in Österreich Sozialhilfe, inklusive Jugendlichen und Beziehern in Alten- und Pflegeheimen.Im Vergleich zu 2005 ist dies ein Anstieg von 5,2 Prozent.(Quelle: der webstandard)




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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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