Mit dem intelligenten Spruch "I find des suuuuuper" lässt das österreichische Möbelhaus XXX Lutz eine österreichische "Sport Intelligenz" für sein Möbelhaus werben. Gar nicht so suuuper finden die deutschen Gewerkschaften und Mitarbeiter die Zustände beim Möbelriesen.
XXX Lutz plant das grösste Möbelhaus in München, aber wie so oft, werden die Zeche die Mitarbeiter bezahlen. Der Vorsitzende der deutschen Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske erhebt schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen.
Die Möbel sollen billig sein, abenso die Mitarbeiter. bevorzugt auch noch jung. Wer zu alt wird passt nicht mehr in das Schema. Arbeitszeitgesetzte werden den sogenannten "Regeln des freien Marktes" angepasst, das bedeutet auch Lehrlinge müssen oft bis zu 13 oder 14 Stunden täglich arbeiten.
Um zukünftigen möglichen Ärger gleich zu verhindern, zwingt der Möbelriese manchen Mitarbeitern gleich Dienstverträge mit höherer Wochenarbeitszeit, weniger Urlaub oder Gehältern unter dem Kollektivvertrag auf. Alles mit dem üblichen Druckmittel, der Standort würde sonst geschlossen werden. (Quelle orf.at)
Die Gewerkschaft Ver.di hat nach Angaben der Passauer Neuen Presse die Staatsanwaltschaft Passau eingeschaltet, weil sie die Betriebsratsarbeit behindert sieht. Aus dem gleichen Grund wird derzeit eine Strafanzeige in Landshut geprüft. Dort hat XXXLutz Anfang des Jahres das Möbelhaus Emslander übernommen und auch dort Ärger mit den Mitarbeitern.
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Weitere Infos: Gewerkschaft ver.di
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