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M$ und Murdoch

suche_image.jpg Micrososft versucht mit der Suchmaschine Bing auch den Markt der Intnetsuchmaschinen die Dominanz zu übernehmen. Aber der Erfolg dabei darf wie in einigen anderen Bereichen als sehr bescheiden eingestuft werden. Nun plant man auch hier agressiveres Vorgehen.

Nicht nur das bei neuen Windows Versionen die Suchmaschine Bing als Standard Einstellung vorgenommen wurde, zusammen mit dem rechtskonservativen bis reaktionären US Medienkonzern von Rupert Murdoch (bekannt auch für seine Unterstüztung des Bush Clans) sollen nun Online Inhalte so aufbereitet werden, dass nur noch die Microsoft Suchmaschine sie finden kann. Laut Financial Times will Microsoft möglicherweise dafür bezahlen, dass Nachrichtenseiten von News Corp künftig nicht mehr bei Google, sondern nur noch bei der eigenen Suchmaschine Bing auffindbar sind.

Nun, das mag ja noch keinso grosses Problem sein, denkt man. Wem interessieren schon die oft etwas verschroben und ans lächerliche grenzenden Beiträge einer derart reaktionären Mediengruppe, aber das Modell könnte Schule machen. Die Kriegskassen bei Microsoft sind trotz des Vista Reinfalls noch immer gefüllt und vielen Content Anbietern ist es schon länger ein Dorn im Auge, dass Branchenriese Google kostenlos ihre Inhalte absucht.

Man kann sich nun leicht dieSuchmaschine der Zukunft vorstellen. Eine Seite, mit einem Eingabefeld für den Suchbegriff, dann läuft im Hintergrund ein Kalkulationsprogramm, das errechnet wie hoch die Gebühr für die Suche ist. Benutzt der Suchende User Windoof als Betriebssystem, sind ja bereits seine Bankdaten bei Microsoft gespeichert und dei Gebühr wird automatisch an Bing (Microsoft und Murdoch) überweiesen.
Anwender von Apple Systemen bekommen eine Ermässigung, da ja Micrososft und Apple einander gerne unter die Arme greifen, Linuxer oder Benutzer anderer Systeme müssen dann ihre Kreditkartennummernin in ein weiteres Feld eingeben, das macht dann für Microsoft den Verlust der Lizenzgebühren verschmerzbar. Als Ergebnis bekommt man dann alle Links, die von den Verantwortlichen als "sehenswert" eingestuft wurden.

Die Suchanfrage samt Informationen über den User (IP Adresse, Zeitpunkt der Suche, etc.) können dann noch an Datenbrooker verkauft werden. So lässt sich auch das Surfverhalten der Anwender gewinnbringend auswerten.

Es scheint wieder einmal ein Zeichen dafür zu sein, dass Microsoft das Wort Internet anders auslegt und vielmehr als eine einzige riesige Einnahme und Machtquelle ansieht. Informationen nur noch gegen Gebühr, das wäre so ganz nach Microsoft und Murdochs Geschmack.

Weiter Informationen: Murdoch will Google aussperren (spiegel online)




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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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