Der gläserne Bürger, die nächste Episode: Facebook will Nutzerdaten ohne Zustimmung weitergeben. Ohne lange darüber dachzudenken, füttern tausende Anwender die Datenkrake weiterhin mit oftmals vertraulichen Daten ohne grossartig darüber Nachzudenken.
Facebook lebt davon, dass Nutzerdaten an Interessenten weiter verkauft werden. Das sind nicht nur Namen und Adressdaten, auch Daten die mit Analysewerkzeugen aus den Inahlten gefiltert werden, können zu Geld gemacht werden. Immer mehr füttern oft junge Eltern Facebook auch mit Daten, Fotos oder gar Videos ihrer schnuckeligen Babys. Facebook freut sich darüber. Damit wird bereits ab Geburt von der jeweiligen Person ein Profil erstellt. Name, Geburtsdaten, Wohngebiet (auch anhand der IP Adresse), Krankheiten, besondere Vorlieben, Bekanntenkreis, soziales Umfeld, usw. All das lässt auch Rückschlüsse auf die (vermeintliche) Persönlichkeit, Eignung, Begabung, etc. zu. Für Marketing Unternehmen oder Personalabteilungen ein unschätzbarer Fundus an Informationen. Und Facebook sammelt und liefert.....
In zwanzig Jahren, wenn das betroffene Baby einen Job sucht, darf es sich womöglich für Rückschlüsse, Einstufungen oder Beurteilungen aus Quellen die ihm nicht vertraut sind bedanken. Danke Mama, danke Papa.
Facebook behauptet zwar, die Daten nur an Unternehmen weiter zu geben, die eine besondere Prüfung durchlaufen haben, aber wie immer diese Prüfung aussieht, niemand kann bezweifeln, dass diese Unmengen an Daten gesammlt werden und dass diese auch genutzt werden. Und dass sicher nicht zum Vorteil der User oder ihrer "Freunde".
Die Warnungen von Datenschützern bleiben meist ungehört und lustig wird weiter alles was heute noch als harmlos, morgen aber bereits peinlich sein könnte, über Facebook verbreitet und für die Nachwelt festgehalten.