Happy Birtsday, Alles gute zum Geburtstag, das Internet wird in Österreich 20 Jahre alt.
Am 10. August verband sich die Alpenrepublik über eine Standleitung zwischen der Universität Wien und dem Genfer Kernforschungszentrum CERN. Und das mit der sagenhaften Geschwindigkeit von 64 Kilobit pro Sekunde (64 kb).
Mit dieser Geschwindigkeit wären heute nicht mal mehr Benutzer desMobilen Internets zufrieden, aber für die damalige Zeit erschien es ausreichend. Von einem Internet Boom war man in Österreich ohnehin weit entfernt.
Gegen Ende 1999 gab es gerade einmal 10.000 Netzbenutzer in Österreich. Trotdem sorgen auch Österreichische Internet Unternehmen in Österreich für Schlagzeilen und kleiner Skandale. So die Pleite von Y-Line und dessen Gründer Werner Böhm, womit sich die Gerichte noch heute beschäftigen. Interessant dabei, einige werden sich womöglich noch erinnern, gerade jene Zeitschrift die diesen Artikel veröffentlichte, gehörte zu den Hauptwerbeträgern von Y-Line und boot zusammen mit einem Jahresabo den Ersten Gratis PC samt Internet Vertrag an. (Bericht auf orf.at). Wie in Österreich üblich, mischte auch die Politik fest mit und im Zuge dieser Pleite wurden auch Namen wie der des damaligen Finanzministers genannt.(Aber der steckt inzwischen in noch schlimmeren Skandalen).
Inzwischen könnten sich viele nicht mehr Vorstellen, wie es ohne Internet aussehen würde. Während heute kuriose Anwendungen wie Facebook oder andere dubiose sogenannte "social Networks" florieren, dachten die Erfinder vornehmlich an den praktischen Zweck: die Vereinfachung auf Datenzugriff, - Weiterleitung, - Archivierung. Als österreichischer Vater des Internets gilt Peter Rastl, der als Chef des Zentralen Informatikdienstes der Universität Wien für die Installation einer Standleitung zwischen seiner Arbeitsstätte und CERN am 10. August 1990 verantwortlich zeichnete.