Nach über 2 Jahren Entwicklungszeit wurde der Audio Player Amarok2 nun frei gegeben. Eines der Hauptaugenmerke wurde auf die Anbindung an mehrere Online-Musikläden gelegt.
Wer bereits die Vorgängerversion von Amarok verwendet hat, wird sich etwas umgewöhnen müssen. Die Optik ist nun KDE4 entsprechend und damit wohl etwas "gewöhnungsbedürftig". Auch sind noch nicht alle Features von Amarok 3.5.10 in die neue Version integriert, hier soll sich jedoch in den nächsten Versionen einiges tun. Es scheint eine Eigenheit im KDE Lager geworden zu sein, immer nach Freigabe einer aktuellen Version von KDE4 oder KDE4 Programmen, zu versprechen, in der nächsten Version würde alles dann auch funktionieren. *g*.
Die neue Optik verlangt nicht nur umgewöhnung, sondern kann auch ihren Reiz haben. Sie soll vor allem den Anwendern den Zugriff auf verschiedene Informationen rund um ein Musikstück oder einen Künstler vereinfachen. Die Entwickler haben deshalb nicht nur das Aussehen der Applikation umgekrempelt, sondern Amarok 2 weitere Funktionen spendiert. Unter anderem nutzt der Player Vektorgrafiken und setzt bei der Kontext-Anzeige auf die KDE-Komponente Plasma auf. Die Kontextansicht ist darüber hinaus in den Mittelpunkt gerückt und kann die Darstellung mit echten Kontrollelementen durchführen.
Als durchaus praktisch kann sich eine weitere Neuerung erweisen, das Amarok File Tracking (AFT). Das System merkt sich nun, wie oft ein Song bereits gespielt wurde, wie der Anwender ihn bewertet hat und weitere Informationen. Diese sollen auch dann erhalten bleiben, wenn die entsprechende Datei auf der Festplatte verschoben wurde. Der neue Startparameter --multipleinstances erlaubt, mehrere Instanzen von Amarok zu starten und auf angeschlossenen MTP-Geräten können Tags editiert und Dateien gelöscht werden.
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