Google versucht nun, auch im Browser Geschäft mitzumischen. Mit Google Chrome soll dem Anwender ein einfacher aber schneller Browser
zur Seite gestellt werden. Allerdings ist nichts im Leben geschenkt, der Preis den Google verlangt, sind Userdaten.
Google Chrome ist ein Browser mit sehr übersichtlicher Benutzeroberfläche und beinhaltet fortschrittliche Technologie, die allerdings jedem Browser eine unverwechselbare Nummer (ID) zuweist. Dadurch wird der Nutzer identifiziert und dessen Surfverhalten ermittelt. Für dieses fragwürdige "Feature" ist Google auch bereits heftig öffentlich kritisiert worden, da Datenschützer die Nutzung des Chrome-Browsers für bedenklich halten. Google einmal mehr als Datenkrake.
Unter Ubuntu Linux lässt sich der Browser schnell und einfach über die Paketverwaltung installieren. Dazu braucht man nur die Softwarequellen der Paketverwaltung hinzufügen (etc/apt/source.list)
deb http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu jaunty main
Dann noch den Key dazu:
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 0xfbef0d696de1c72ba5a835fe5a9bf3bb4e5e17b5
und aller erforderlichen Pakete werden in Synaptics angezeigt.
Der Chrome Browser startet schnell und zeigt auch die meisten Webseiten korrekt an. Schwächen allerdings kommen schnell zutage, wenn Seiten
mit Tabellen arbeiten, hier ignoriert der Browser anscheinend oftmals die Grössenangaben der Tabellen.