Eine schnelle und schlanke Alternative zu den grossen Webbrowsern, stellt der Browser Midori dar. Klein und flott, aber alles da was man braucht.
Midori, ein häufiger Frauenname in Japan, unterstützt nun Flashvideos ebenso wie nahezu alle anderen Browser Funktionen. Fast hat man den Eindruck, es würde sich um eine Mischung aus Firefox und Opera handeln. Alledings benutzt der Browser zum Aufbau der Webseiten die WebKit-Engine, zeigt jedoch, dass im Gegensatz zu Google Chrome, so etwas auch mit Komfort verbunden sein kann
Die Installation unter Ubuntu (getestet unter Ubuntu 10.10 beta) funktioniert am einfachsten mit den Konsolen Befehlen wie folgt:
| sudo add-apt-repository ppa:midori/ppa sudo add-apt-repository ppa:webkit-team/ppa sudo apt-get update && sudo apt-get install midori |
Für Opensuse Anwender stehen passende Insstallationspakete entweder über den Buidservice oder den Contrib Zweig zur Verfügung.
Besondes angenehm für Nutzer von hohen Bildschirmauflösungen wird sich die im Menu Ansicht untergebrachte Funktion "Zoomen" sein. Damit können Webseiten mit kleiner Schrift stufenlos vergrössert werden. Zu den ebenfalls sehr hilfreichen Funktionen des Browsers gehört auch eine Funktion, die es ermöglicht, Reiter farblich zu kennzeichnen. Das hilft, diese unter ungünstigen Lichtverhältnissen besser zu unterscheiden. Zusätzlich hebt die Software den aktiven Reiter mittels Relief-Optik dreidimensional hervor. Versehentlich geschlossene Reiter holen Sie bequem mit einem Klick wieder hervor.
Zusätzlich verfügbar sind zahlreiche Erweiterungen, ähnlich wie bei Firefox. Diese brauchen jedoch nicht erst über das Internet nachinstalliert werden, sie sind bereits mit an Board und können wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden.
Der Browser arbeitet schnell wenn auch die Versionsnummer 0.2.x noch auf ein frühes entwicklungsstadium hinweist arbeitet der Browser flott und zuverlässig. Auf alle Fälle, eine interssante Alternative zu den Platzhirschen.