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Strassenkinder

28x6.jpg Nicht jeder verbringt Weihnachten unter einem glitzernden Baum. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit etwa 33 Millionen Kinder auf der Straße leben, als sogenannte Strassenkinder. Den Kindern fehlen jegliche Rückzugsmöglichkeiten. Oft können sie sich nur durch illegale Geschäfte am Leben erhalten. Häufig ist der Alltag geprägt von Armut, Gewalt, Drogen und Kriminalität.

Natürlich gibt es keine wirklich Verlässlichen Zahlen über die Anzahl der Straßenkinder.Das beruht auf zwei Ursachen, einerseits haben viele Straßenkinder keine Geburtsurkunde, andererseits liegt es auch an der Definition, die der Zählung zugrunde liegt.

Es gibt drei Gruppen von Straßenkindern:

 

  • Kinder, die tagsüber auf der Straße arbeiten, aber noch bei ihren Familien leben.
  • Kinder, die während der Woche auf der Straße arbeiten und nur an Wochenenden zu ihren Familien zurückkehren, zum Beispiel weil der Weg vom Arbeitsort bis nach Hause zu weit ist.
  • Kinder, die keinen Kontakt zu ihren Familien haben. Sie arbeiten und leben auf der Straße.

 

Straßenkinder leben meist in kleinen altersgemischten und hierarchisch gegliederten Banden, die sich oft rivalisierende Machtkämpfe liefern. In vielen Ländern müssen Straßenkinder aber auch Gewalt "von außen" fürchten. In Brasilien zum Beispiel bezahlen Landbesitzer Todesschwadrone, um Straßenkinder von den Straßen verschwinden zu lassen.

Das Ferienparadies Brasilien ist nur eines der stark betroffenen Länder. Über sieben Millionen Strassenkinder, über drei Millionen arbeitende Kinder, über zwei Millionen Prostituierte unter 15 Jahren - das sind keine Sensationsberichte, sondern belegte Zahlen. Ein Drittel der Bevölkerung des Molochs São Paulo lebt in Hütten oder Einsturzgefährdeten Häusern, im mondernen Rio lebt etwa die Hälfte der "Cariocas" in über 400 Blechhütten. Die Väter kinderreicher Familien kapitulieren häufig vor den Pflichten, die sie als Ernährer haben, und lassen die Frauen oftmals alleine mit sechs oder mehr Kindern. Diese müssen dann zwangsläufig zum Familienunterhalt beitragen, falls sie sich nicht lieber auf der Strasse als Selbstversorger durchschlagen wollen.

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Das Thema „Straßenkinder“ wird jedoch auch in Europa immer mehr zum Problem, da die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die auf der Straße leben, dramatisch zunimmt. Es handelt sich ausschließlich nicht mehr um „nur“ ein Problem der so genannten „Dritten Welt“.




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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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