Netzwerkdrucker unter Linux sind eine Kleinigkeit, wenn man berücksichtigt, dass ein Unixartiges Betriebssystem nicht einfach nur für "Bunti Klicki" alles geht automatisch ausgelegt ist. Es ist ja nicht immer beabsichtigt, dass die ganze Welt über das angeschlossene Gerät Drucken soll.
Die meisten aktuellen Linux Distributionen verwenden zur Druckerverwaltung den sogenannten Cups Drucker Dämon. Wird ein Drucker an den lokalen Rechner angeschloossen, erfolgt die Konfiguration bei fast allen Modellen automatisch und es kann losgedruckt werden.
Damit ist der Drucker für den lokalen Rechner verfügbar. Aber um auch anderen Rechnern im Netzwerk den Zugriff (Druck) zu ermöglichen, muss dies erst erlaubt werden. Handelt es sich um ein kleines (privates) Netzwerk, braucht man sich mit den Feinheiten der Zugriffsregelung nicht lange auseinander setzten. Soll jeder Rechner im Netzwerk Zugriff haben, genügt es die Konsole zu öffnen und folgenden Befehl als Root (Admin) einzugeben:
| cupsctl --share-printers |
(Unter Ubuntu und einigen anderen Distributionen wird vor dem Befehl ein sudo gesetzt um Root zu werden)
Nun kann man den aktuellen Stand der Cups Konifugration ebenfalls über die IKonole überprüft werden. Wird der Befehl cupsctl ohne Paramenter eingeben, so erfolgt als ausgabe eine kurze Darstellung der aktuellen Cups Konfiguration.
| Bild: Ubuntu 10.04 Netzwerkdrucker hinzufügen |
Die anderen Rechne im Netzwerk können nun auf den Drucker zugreifen und Drucken. Das Einrichten der Drucker auf den Client erfolgt über deren Drucker Konfiguration. Die meisten Desktops Oberlächen (KDE oder Gnome) bieten dafür einfache grafische Tools an.