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Politik, Menschen, Umwelt -
Politik /Wirtschaft
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Freitag, 23. Juli 2010 |
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In Österreich blüht das Spitzeltum mit Unterstützung durch das Innenministerium wieder zu alten Blüten auf. Wie schon einmal in der nicht immer so rühmlichen Geschichte des Alpenlandes, werden Nachbarn, Hausmeister und andere zuverlässige Quellen zu Informationsträgern für Behörden.
Rund 50 Beamte will die Innenminsterin Maria Fekter (Schottermizzi) dafür extra noch zusätzlich einsetzen. Vorerst geht es dabei, um die verstärkte Überprüfung der Hilfsbedürftigkeit von Asylwerbern, falls sie auf die Idee kommen sollten, die ihnen gesetzlich zugesagte Mindestversorgung in Anspruch zu nehmen.
Aber ist die Sache erledigt, wird man den inzwischen eingespielten und perfektionierten Apparat ja nicht so einfach in Rente schicken. Es darf gespannt auf die nächste Zielgruppe gewartet werden.
Anbieten würden sich Frührenter, Langzeit Krankenständler, Ausgleichszulagen Empfänger, usw.
Sogar die österreichischen Sozialdemokraten finden das gar nicht mal so schlecht, will man es sich doch nicht mit den Stammtischen oder der intellektuellen Oberschicht(!?) der Krone Leser verscherzen. Dass gerade diese Schicht sehr bald die nächste Zielgruppe der Spitzel sein könnte, wird noch verschiwegen und solange es die anderen trifft, "finden das ja immer alle gut".
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