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Hugo Chavez

b_150_100_16777215_00___images_stories_chavez_CARI.Chavez.gif Die amerikanische Bush Administration hat einen neuen Lieblingsfeind, Hugo Rafael Chávez Frías, den Präsidenten von Venezuela. Nachdem der alte Lieblingsfeind Fidel Castro sich auf sein Altenteil zurückgezogen hat und die Politik seines Bruders noch nicht genau definiert werden konnte, stürzt man sich mit aller Kraft auf das Erdölland Venezuela.

Die US Propaganda Maschine arbeitet fleissig. Die neue Selbstständigkeit mancher Südamerikanischer Länder passt nicht in die US Pläne für den Hinterhof Südamerika. Haupt Zielscheibe ist die venezolanische Regierung unter Präsident Hugo Chavez. Seine Feinde haben nichts unversucht gelassen: Staatsstreich, Ölstreik, Manipulation der Kapitalflüsse, Verschwörungen... In ganz Lateinamerika gibt es keine vergleichbare Situation - nicht seit den Angriffen auf Fidel Castro oder Chiles Präsident Allende. Über Chavez werden nicht selten die übelsten Lügen verbreitet. Das sogenannte 'National Endowment for Democracy, Freedom House'* - finanziert von der Bush-Administration - ist das neue Propagandabüro, in dem alle Halbwahrheiten und Anschuldigungen koordiniert werden. Es ist eine Lügenmaschinerie, ausgestattet mit unbeschränkten Finanzmitteln. Es werden wichtige Medien, aber auch verschiedene Menschenrechtsorganisationen manipuliert.

Auch Teile der linken Sozialdemokratischen Partei Venezuelas gehen vor diesen Lügnern in die Knie.

Der auch als "Rohstoff-Sozialist" bezeichnete Präsident versteht es Menschen zu begeistern und findet vor allem in den ärmeren Bevölkerungsschichten seine Anhänger. Aber auch ein Politiker wie Chavez schiesst gerne über sein Ziel hinaus und muss Niederlagen einstecken. Sein Referndum, mit dem er sich zum Präsidenten "auf Lebenszeit" legitimieren wollte, fiel durch und wurde in einer Volksabstimmung abgelehnt. (Artikel im Spiegel), ein Konflikt mit Kolumbien hätte fast in einem Krieg ausgeartet.

b_150_100_16777215_00___images_stories_chavez_Chavez2005.jpg b_150_100_16777215_00___images_stories_chavez_hugo-chavez.jpg

Wichtige Teile der Politik von Präsident Chavez stossen jedoch vermehrt bei Neoliberalen Kräften auf Widerspruch. Vor allem die reicheren Oberschichten fühlen sich durch die Wirtschafts - und Sozialpolitik des Präsidenten verunsichert.

    das staatliche Ölunternehmen PDVSA wurde wieder verstaatlicht
    Wichtige Unternehmehn aus dem Telekommunikationsbereich sowie Energiebereich wurden ebenfalls verstaatlicht.
    die Ölfelder am Orinoco verstaatlicht?

Die Einnahmen aus den neuen (alten) Staatsunternehmen kommen vor allem den unteren Einkommensschichten zu gute:

    Mehr als 3 Millionen Hektar Land wurden an venezolanische Bauern verteilt.
    Millionen Kinder und Erwachsene lernten lesen und schreiben.
    In den bevölkerten Vorstädten wurden tausende von medizinischen Zentren eingerichtet.
    Tausende Augenkranke mit geringem Einkommen wurden umsonst operiert.
    Grundnahrungsmittel werden in Venezuela subventioniert; wer arm ist, bekommt sie um 42% günstiger (gegenüber dem Marktpreis).
    Die Wochenarbeitszeit wurde von 44 auf 36 Stunden herabgesetzt. Der Mindestlohn - circa 204 Euro im Monat - ist beinahe der höchste in ganz Lateinamerika (nach Costa Rica).

Chavez zeigt sich aber auch seinen "Feinden" gegenüber grosszügig und liefert jedes Jahr kostenlos Heizöl für New York, tausende arme New Yorker bekommen aus dem kleinen 3.Welt Land jährlich im Winter gratis und Medienwirksam Heizöl. So nebenbei lässt erkeine Gelegenheit aus, um seinen Erzrivalen im Weissen Haus die Meinung zu sagen.

Ergebnis all dieser Maßnahmen: Zwischen 1999 und 2005 ist die Armutsrate in Venezuela von 42,8% auf 33,9% gesunken. Die Zahl der in der Schattenwirtschaft Beschäftigten sank von 53% auf 40%. Der Armutsabbau hat zu einem stetem Wirtschaftswachstum geführt. Allein in den letzten drei Jahren betrug dieses Wachstum 12% und war damit eines der höchsten weltweit. Parallel stieg der Konsum in nur einem Jahr auf 18%.

Weitere Links: Wikipedia Chavez | Wikipedia Venezuela


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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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