Wärend die Regierungen den Banken und Autokonzernen Milliarden nachwerfen, bleibt kein Geld für die ärmsten Menschen über und Hilfszusagen werden einfach nicht eingehalten. Wo kein Geld, da entwickelt sich eben auch keine Lobby die für ihre Interessen intervenieren könnte.
Fast jeder vierte Mensch auf der Erde leidet Hunger. Trotzdem finden es westliche Regierungen nicht nötig, ihre Zusagen an diverse Projekte im Kampf gegen den Hunger einzuhalten. Von Versprochenen 3.7 Milliarden USD sind bisher weniger als 1.8 Milliarden USD einetroffen. Die UNU schlägt Alarm und ist gezwungen, Hungerprojekte zu kürzen.
Vergleicht man die für Hungerprojekte verwendeten Gelder mit den Summen die für fragwürdige Bankrettungen oder als Managerabfindungen bezahlt werden und wurden, so fällt schnell auf, dass es gar nicht ums "Zahlen können" geht, sondern dass hier anscheinend Absicht dahinter steckt. Ob in Asien, Afrika oder Südamerika, die ärmsten haben keine Lobby die ihre Interessen vertritt, sie Medienwirksam präsentiert und lautstark für ihre Bedürfnisse eintritt. Sie sind als "Almosenempänger" unserer Gesellschat abgestempelt.
Wärend dank staatlicher Hilfen manche Banken schon wieder mit satten Gewinnen protzen, bleibt für viele nicht einmal eine Schüssel Reis über.
Die sogenannte derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise wirft die Menschheit bei der Bekämpfung von Armut, Hunger und Krankheiten immer weiter zurück. Die Weltwirtschaftskrise dringe mittlerweile in fast alle Bereiche vor und hinterlasse gefährliche Spuren, hieß es von Vertretern der Vereinten Nationen und zahlreicher anderer internationaler Institutionen in Genf.