Und wieder zeigt sich, der Staat Israel kann tun und lassen was er will, immer wird jeder Kritiker der oft nicht sehr friedensdienlichen Politik der kleinen Militärmacht, als Antisemit dargestellt.
Die Keule des Antisemitischen Vorwurfes erwicht nun ausgerechnet Günter Grass. Den deutschen Literatur Nobelpreisträger in das Antisemitsche Eck zu drängen erscheint wohl etwas sehr weit her geholt, das wäre, als würde man den Papst in Rom wegen regelmässigen Konsums von Messwein als Alkoholiker bezeichnen.
Deutschland versteht keinen Spass, zumindest nicht deren Wirtschaftsbosse oder deren Politiker, wenn jemand deutsche Rüstungsexporte in ein schlechtes Licht rücken will. Diese Rüstungsindustrie, die nicht zuletzt durch den Verkauf von U Booten an Griechenland einen nicht unerheblichen Teil an der miserablen Finanzlage des Landes mit verschuldete, liefert seine tauchenden und schwimmenden "Friedensstifter" auch an Israel.
In der Art des Poeten hat nun der Literat Günter Grass sich in Form eines Gedichtes dazu geäussert.
Naturgemäs hauen nun neben israelischen Vereinen, auch deutsche Politiker und Medien fest auf den oft unbequemen Dichter ein. Mehrer europäische Tageszeitungen die das Gedicht mehr oder weniger gekonnt in ihre Landessprache übersetzten, erkannten sofort, dass es sich dabei um Antisemitismus handelt. Teilweise wurden diese Bemerkungen gleich mit drohend wirkenden Bildern von iranischen Atomreaktoren verziert. Warum allerdings iranische Atomreaktoren (welche ja auch in Deutschland, Frankreich, usw stehen) kriegerischer als Atom Uboote sind, bleibt schleierhaft.
Nach dieses Aussagen, Vergleichen und Vorgaben, bleibt zu erwarten, dass in Österreich die Ober- oder Niederösterreichische Landesregierung demnächst mit Atomwaffen bestückte Traktoren nach Tschechien schickt, um sich gegen die dortigen AKWs zu verteidigen.
Dabei erkennt man, falls man das Werk ohne Vorurteile liest, dass es sich dabei um einen Aufruf zum Friedensdialog handelt. Ob Iran oder Israel, niemand wird bevorzugt, aber das scheint schon zu viel zu sein. Ob man nun mit den literarischen Werken von Günter Grass glücklich wird, oder ob man seine Werke eher ignoriert. Unabhängig davon jedoch, es muss über alles geredet, geschrieben oder gedichtet werden, wass unsere aktuelles Zeitgeschehen prägt. Und das ohne, dass mit uralt Klischees und Vorurteilen geantwortet wird.
Es bleibt eben dabei, Israel beruft sich immer auf das Leid der vom Hitler Regime getöteten Juden und damit wird der Rest der Welt Mundtot. Egal wie viele Arabische Jugendliche heute vom Israelischen Panzern nieder gerollt werden. Verboten bleibt auch weiterhin Kritik an der israelischen Siedlungspolitik und wen kümmert es, wenn Palästinenser die in den besetzten Gebieten keine Brunnen graben dürfen, kein Wasser für ihre Felder haben, wärend die Besatzer ihre Autos mit dem kostbaren Nass waschen.
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