Niemand schein was zu merken, oder gar was zu wissen. Im Hintergrund, von der Öffenltichkeit weitgehend unbemerkt zieht die EU die Fäden immer enger und weitet die Überwachung der Internet Benutzer weiter aus.
Solte jemand Fragen stellen, so wird wie üblich als Vorwand der Kampf gegen Kinderpornos ins Rennen geschickt. Zumindest bei Leuten die nicht wissen wie ein Netzwerk, oder gar "das Internet" aufgebaut ist oder funktioniert, für den mag das manchmal recht plausiebel klingen. Nochmals, wer Kinderpornos verhindern oder bekämpfenwill, der kann das nur wenn er verhindert, das solche Perversitäten produziert werden. Jeden an den Pranger zu stellen, der nun oftmals versehentlich im Netz damit in Berührung kommt, verhindert kein Kinderleid sondern schafft nur Unsicherheit.
Die Vorratsdatenspeicherung (Data Retention) soll nun auch auf Suchmaschinen wie Yahoo oder Google ausgeweitet werden. Die selbsternannten Schützer der EU werden dann entscheiden, ob jemand der nach "Kinderwäsche" sucht, bereits als "vermutlich Pädophil" vermerkt wird.
Ein angenehmer Nebeneffekt für die Überwacher, das gesammte Sufverhalten, Vorlieben, Interessen, alles kann dann ausgewertet werden. Das Risiko dass auf diese Art sehr viele Unschuldige mit in einen Topf geraten wird einfach abgewertet. So nach dem Motto, "ein anständiger Bürger hat vor den Behörden nichts zu befürchten". Wer sich für die Vorfälle rund um den letzten G20 Gipfel in Toronto interessiert, der sollte es vermeiden Suchabfragen bei einer der Suchmaschinen zu starten, Suchbegriffe wie "Toronto Gewalt G20" könnten bei den Überwachern falsche Eindrücke erwecken. Peinlich auch, wenn sie über Google nach einer billigen Bohrmaschine gesucht haben, die nächste Nacht wird in ihrer Stadt in einem Baumarkt eingebrochen und sonst gibts keinen Verdächtigen.
Auf diese Art werden noch grössere Datenmengen von Bürgern gesammelt. Und da das Sammeln und archivieren von Daten eben Geld kostet, wird diese Daten auch jemand gewinnbringend verwerten. Die Werbeindustrie darf sich freuen. Zielgruppenwerbung, das neue Schlagwort und um angeblich Kinder zu schützen werden die Daten für den Zahnpasta, Versicherungen oder Handyverkauf gesammelt.
Wärend die EU überwacht und bespitzelt, werden weiterhin Kinder misshandelt, da die Behörden ja mit der Internetüberwachung beschäftigt sind.