Mit Geld kann man anscheinend alles kaufen. Vor allem Politiker, besonders wenn sie aus Krisengeschüttelten Euro Staaten kommen. Derzeit befindet sich China auf Einkauftour in Europa und pumpt nun mehr Geld in Staatsanleihen der Euro-Zone als je zuvor, bevorzugt werden Staaten wie Ungarn, Portugal, Grichenland, etc.
So mancher Euro Stat brachte sich mit dubiosen Bankmachenschaften in die Krise oder knapp vor die Pleite. Grichenland, Ungarn und Portugal sind nur die Spitzen des Eisberges.So nebenbei, wer sich die neuen Mediengesetze in Ungarn anschaut, dem fallen auch hier Ähnlichkeiten mit China auf.
China verfügt über riesige Währungsreserven. Diese nützt man nun und China kauft regelrecht Staaten auf. Für China ist das ein geringes Risiko, die Währungsreserven betragen angeblich mehrere Billionen US Dollar. Obwohl die sogenannten Wirtschaftsexperten ihre Befürchtungen äusserten, China könnte sein Geld aus Europa abziehen, tritt nun genau das Gegenteil ein. Für China gibt es damit Einfluss und Macht in Europa zum Diskontpreis.
Europäische Staaten haben damit bereits weit über 470 Milliarden Euro Schulden bei Peking (Stand Jänner 2011, Quelle orf.at)
Was erwartet sich China nun von seiner "Grosszügigkeit". Vor allem Macht und Einfluss auf die europäische Politik. Das zeigte sich auch, als zahlreiche Euro Staaten, der Verleihung des Friedensnobelpreis an den chinesischen Regimkritiker Liu Xiaobo einfach fern blieben und damit diese boykottierten. Woher nun der Wind weht, ist einmal klar gestellt, niemand wagt es, seinen grossen Geldgeber zu verärgern.
China verfügt nun nicht nur über die in Europa so dringend benötigten Gelder, sondern auch über zahlreiche Hightech-Rohstoffe. Anfang des Jahres 2011 wurde die Ausfuhr dieser Rohstoffe erneut gedrosselt, was den Preis hebt und die Bereitschaft der einzelnen Länder hebt, zu ihrem Lieferanten "nett" zu sein. China verfügt nicht nur über die Arbeitskräfte und Produktionsstätten der Hightech Branche, sondern auch über die wichtigen sogenannten "seltenen Erden", ohne die gar nichts geht.
Im letzten März hatten die Chinesen dagegen ausländischen Firmen knapp 6.000 Tonnen zugeteilt, nachdem sie heimischen Konzernen bereits gut 16.300 Tonnen zugestanden hatten.