Das Jahr 2011 geht dem Ende zu und die Kapitalistischen Systeme scheinen dem alten Maya Kalender zu folgen. Glaubt man den Mayas, dann wäre 2012 Schluss mit Lustig. Wenn immer mehr Geldmittel, immer weniger zu Gute kommen, scheint das Ende eben wirklich nur noch eine Frage der Zeit.
Das mit dem Ende 2012 ,das westliche Kapitalistische System von den alten Majas gemeint war, darf zu recht bezweifelt werden. Doch wer die verzweifelten Versuche der Politiker, mit immer härteren Sparmassnahmen ein System zu retten, verfolgt, der könnte Ähnlichkeiten finden.
Der sanfte Nachkriegs Kapitalismus, auch als soziale Marktwirtschaft bezeichnet, wandelte sich in einen neoliberalen Raubkapitalismus. Kaum schien die Konkurenz aus dem Osten (Sozialistische/Kommunistische Länder) politisch in die Knie gezwungen, war es vorbei mit jeglichen Anteil von sozialer Gerechtigkeit im Westen. Zuvor kam noch das Ende der grossen Sozialdemokratien. Damit wurde das Klima in Europa härter. Das besondere daran jedoch, ein Grossteil der betroffenen, die darunter leiden, finden es normal.
Normal deshalb, beil die Schuld nicht bei einem System, sondern nur bei bestimmten Personen, oder Personengruppen gesucht wird. Schuld sind...... die Ausländer......die Arbeitslosen Schmarotzer...... oder immer jene, zu denen man sich derzeit (noch) nicht selber zählen braucht.
Mit immer neuen Rettungspaketen, Sparpaketen die vor allem die sozial schwächeren treffen, versuchen Politiker neue Geldmittel die eigentlich gar nie vorhanden waren, für die künstliche Stütze eines maroden Systems aufzubringen. Geld das einem breiten Teil der Bevölkerung zugute kommen soll, wird damit einigen wenigen für weitere Spielchen zur Verfügung gestellt. Ist dieses Geld ebenfalls verspielt, kommt die nächste "Sparwelle".
Zu Recht fragt man sich,wie ist es möglich, das Politiker die eigentlich vom Volk gewählt werden, derart handeln können. Nun, da ist die Tatsache, dass es inzwischen nahezu egal ist, welcher Politiker gerade an der Macht ist. Kaum im Amt, mutieren Politiker zu Marionetten, die Frage bleibt, wer die Fäden zieht. Eine nicht unwichtige Rolle spielt dabei auch die gezielt betriebene Verdummung einer breiten Bevökerungsschicht. Ob Regenbogenpresse, Sateliten TV oder Social Networks im Internet. Gezielt geschaffene Einrichtugnen dienen als Ventil ("denen habe ich es aber jetzt gegeben"), ohne jedoch auch nur im geringsten Wirkung zu erzielen. Auf Kunsumverhalten getrimmte Leute, finden die Welt in Ordnung, solange sie Ihr Handy behalten können.
"Wir haben eine Krise", die "Wirtschaftskrise", oder auch die "Finanzkrise" bzw. "Bankenkrise". Ausdrücke die jetzt schon einige Jahre zum normalen Sprachgebrauch gehören, nur komischerweise, kriegt niemand die Krise, wenn er sich fragt, warum ging es 60 jahre lang gut,dann auf eimal soll alles eine Krise sein. Warum fragt sich niemand, warum ein Staat den privaten Banken Geld gibt, damit sie es dann an marode Betriebe verleihen können. Wenn es um die Sicherung von Arbeitspläten geht, wäre der direkte Weg (Staat leiht Geld an Betrieb), wohl der billigere und die 1-2 % die eine Bank daran mitverdient macht einen ganz netten Betrag aus.
Interessant auch, dass die Erkentniss der Staat sei ein schlechter Unternehmer zu ziemlich idiotischen Handlungsweisen führt. Nehmen wir die verstaatliche Bahn in Österreich. Dort wurden nun genau jene Streckenteile privatisiert, die noch halbwegs Gewinn abwarfen. Klar, die Verlust Strecken, mit Pendlern in das hinterste Kuhdorf, das darf weitherhin die Staatliche Bundesbahn machen. Telekommunikation und Paketbeförderung, einst der einzige Gewinnbringer der Staatlichen Post, wurden für Privat Unternehmen frei gegeben, Briefe um 60 Cent zu einem Bergbauernhof dard die Staatliche Post weiter zustellen.
Und so machen eben Staatsbetriebe immer mehr Verluste, was zeigt, nur Privat bringt Gewinn. Und genau diese Gewinne, die nun einige wenige Aktionäre oder Privatunternehmer einstreichen, fehlen den Staatsbetrieben. Damit wird der Staat zur Marionette der privat Wirtschaft.
Staaten gehen sogar pleite. Ob nun Grichenland, oder andere EU Staaten. Fällt eigentlich jemand auf, dass Staaten die nicht in der EU sind, anscheinend auch weniger Probleme in diesem Bereich haben. Demokratie wird entbehrlich, ein Präsident der eine Volksbefragung über den Verbleib in der Euo Zone vorschläft, wird zum europäischen Buhmann und die Presse in ganz Europa stürtzt sich auf den "Wahnsinnigen".
Aber es gibt einen Ausgleich. Zwar immer weniger Sozialstaat, dafür mehr Überwachungsstaat. Und mit den (fast) gratis Handys oder den tollen social Networks liefern wir brav alle Daten.