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Foxconn

klein.jpg Foxconn ist ein Name, mit dem nur wenige Computer oder Handynutzer etwas anfangen können. Wohl eher, mit Namen wie Apple, Microsoft, Sony, usw. Aber genau diese Produkte, werden in den Fabriken von Foxconn gefertigt. Dafür jedoch ist der Name Foxconn, bei Menschenrechts Aktivisten ein roter Punkt.

 

Zahlreiche namhafte Markenprodukte, wie Sony, Microsoft, Apple usw. werden in den chinesischen Foxconn Fabriken gefertigt. Foxconn beschäftigt über eine Million Menschen weltweit, bzw. Foxconn beutet über eine Million Arbeitskräfte auf oft für europäische Verhältnisse unmöglich scheinende Art aus.

Nun haben wieder rund 300 Arbeiter einer Foxconn-Fabrik in Wuhan, die mit der Produktion der Spielkonsole Xbox 360 betraut sind, gedroht, sich umzubringen, nachdem ihnen eine Lohnerhöhung verwehrt wurde. Aus Protest stiegen die Arbeiter dann aufs Dach und drohten gemeinsam zu springen. Auf Intervention des Bürgermeisters konnten die Arbeiter schließlich davon abgehalten werden. (Quelle: derstandard.at)

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Sprechverbot
wärend der Arbeit

Das mag bei manchen Kunden von Foxconn Produkten Kopfschüttel auslösen, aber es soll dabei auch bedacht werden, dies ist nicht das erste Mal, dass es zu Selbstmordversuchen oder tatsächlichen Selbstmorden in Foxconn-Fabriken kommt. 2010 brachte eine Reihe von Suiziden die Geschäftsführung dazu, Auffangnetze unter den Fenstern zu installieren.

b_150_100_16777215_00___images_stories_foxconn__3.jpgKostengünstig fertigen Arbeiter in den chinesischen Foxconn-Werken neue Trend-Produkte für Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell, Motorola, Nokia und Nintendo. Nach einer Serie von Selbstmorden musste sich der taiwanesische Konzern harter Kritik stellen: Die Arbeitsbedingungen seien schlecht, der Druck zu hoch.(Quelle derspiegel.de)

Hauptsache billig, auch wenn Menschen unter noch so schlechten Bedingungen produzieren. In China nehmen es die Fabriksbesitzer nicht so genau, Gewerkschaften sind so gut wie machtlos.Psychische Schikanen, unbezahlte Überstunden, militärische Überwachung und Löhne, die nicht zum Überleben reichen, sind anscheinend normal.

Sacom, führte zwischen Mai und September 2010 Interviews mit über 100 Foxconn-Arbeitern/-innen aus den Betrieben in Hangzhou und Shenzhen. Die Aussagen dieser Angestellten zeigen auf, dass die Versprechen des Foxconn-Managements sich trotz internationaler medialer Aufmerksamkeit bisher als leer entpuppten: Die Erhöhung des Grundlohnes und die Massnahmen zur Reduktion von Überzeit waren eine Alibiübung; strenge Überwachung und demütigende Bestrafungen bleiben bestehen.
In Übereinstimmung mit der Sacom-Studie kommt Chantal Peyer, Verantwortliche für die Kampagne für faire Computer «High Tech – No Rights», zum Schluss, dass die miserablen Arbeitsbedingungen bei Foxconn und die soziale Isolation die 18 jungen Arbeiter/-innen in den Suizid getrieben haben. Doch Foxconn zeigt sich wenig einsichtig: Am 11. Oktober 2010, ein Tag vor der Veröffentlichung der Studie, hatte die Firma noch verlauten lassen, die Anschuldigungen in den Medien seien unbegründet und man weise jegliche Berichte über illegale Arbeitsbedingungen und Misshandlungen von Arbeitern zurück. Kurz nach den Suizidfällen hatte Foxconn zudem einen Standortwechsel angekündigt und bereits im Oktober 2010 mit dem Umzug von Fabrikanlagen begonnen. Um noch mehr Kosten zu sparen, werden nun in den nächsten fünf Jahren über 100'000 Arbeiter/innen in nördliche und zentrale Gebiete Chinas versetzt, wo die Löhne noch tiefer sind als in den Küstenregionen.

Inzwischen hilft man sich nach Foxconn Manier damit, die Arbeiter einen Selbstmordverzicht unterschreiben zu lassen. Makaber aber leider Wirklichkeit.

Weitere Infos und Berichte: pcgameshardware - derSpiegel

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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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- Und ein Impressum gibts auch !