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ACTA

Wärend internationale Proteste im WEB sogar die US Regierung vorerst zum Einlenken veranlassten, übt die österreichische Regierung weiterhin vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Medienkonzernen.

 

SOPA, das US Gegenstück zu ACTA wurde vorerst zurück gestellt.

Die österr. Bundesregierung hat nun im Ministerrat die Unterzeichnung des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) beschlossen. War es einst der "'Kampf gegen der Terrorismus" oder "Gegen Kinderporno", so wird jetzt der Urherberrechte Schutz als Vorwand benutzt, um den freien Internetverkehr einzuschränken.

Die Interessen, vor allem jene der Filmindustrie, könnten bedroht sein. Da werden lieber Gesetzte erlassen, die Erinnerungen an den ehemaligen Ostblock nahe legen, nur in der Hoffnung, den einen oder anderen bösen Raubkopierer zu erwischen.

Den sie wissen (nicht) was sie tun

Oder es ist ihnen egal. Freie Meinungsäusserung und freier Datenverkehr sind nur noch Schlagworte, die hinter den Gewinninteressen der Medienkonzerne anstehen müssen.
Bundeskanzler Faymann und sein Vize

 

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Ob nun aus Absicht oder Unwissenheit Politiker bei diesen Bestimmungen immer vom Schutz der Markennamen (gerne werden Medikamente aufgeführt) oder ähnlichen reden, darf jeder selbst beurteilen. Unterm Strich bleibt nur, das Internet in seiner jetztigen Form könnte bald Vergangenheit sein. Wer kein Geld für teure Urheber Prozesse hat, der muss sich in Zukunft hüten, ein Bild, oder auch nur einen Satz zu veröffentichen, es könnte sein, darauf haben andere mit mehr Geld schon ihre Rechte gesichtert.Dabei geht man in Zukunft sogar so weit, das Internet Provider für Vergehen ihrer Kunden mit haftbar gemacht werden können. Das soll dazu führen, das Anbieter wie die Telekom in Zukunft die Schnüffelarbeit für Constantin und andere übernimmt um jede Kopie oder jedes nicht autorisierte Bild ihrer Produkte zu ahnden.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen sprach von einer „Verhinderung der demokratischen Debatte“. Es wurde und wird befürchtet, dass das internationale Handelsabkommen einen Ausgangspunkt für die weltweite Durchsetzung von Internetsperren bedeuten könnte.
Der für Politiker und andere Machthaber praktische Nebeneffekt, Inhalte brauchen nun nicht mehr auf Wahrheitsgehalt sondern nur noch auf Urheberschaft geklagt werden. Wer seine Informationen von anderen Medien bezieht, diese dann weiter verbeitet, begibt sich auf diese Art bereits in Gefahr. Die Drecksarbeit wird dabei auf Internetprovider abgewälzt.

Ein freies Internet, mit vielen dezentralen Rechnern, mit gleichen Rechten für alle, war und ist vielen schon lange ein Dorn im Auge. Der Trend, zu einem Mononetz, in dem nur wenige Server (Rechner) die Inhalte bereit stellen ist klar ersichtlich. Verteilten sich noch vor Jahren Diskussionen um alle möglichen Themen über tausende von Internet Foren oder Usergroups, sie beherrscht heute der Krake Facebook das Geschehen. Facebook bestimmt damit auch, wer was, wann, wie veröffentichen darf.

weitere Infos: diePresse.com | orf.at

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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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- Und ein Impressum gibts auch !