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Unity Desktop

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unity.jpg Ubuntu 11.04 wird nun mit Unity als Desktop ausgeliefert. Gnome 2 wird auch bei Ubuntu ab der Version Ubuntu 11.10 nicht mehr dabei sein und Gnome 3 erscheint den Ubuntu Machern anscheinend nicht gut genug.

Die Meinungen über den Ubuntu Alleingang sind geteilt. Manche hätten lieber Gnome 3 als Desktop (was natürlich auch unter Ubuntu möglich ist), andere steigen um auf KDE (Kubuntu), einige sind auch von Unity begeistert. Das Thema Unity pro und contra beherrscht die Diskussionen, kaum jemand berichtet über Fehler oder Systemschwächen bei Ubuntu 11.04. Dass Gnome 2.3 zwar bei Ubuntu 11.04 noch mit an Board ist, da Unity nur mit 3D fähigen Grafikkarten zusammen arbeitet, ist bekannt. Nur wenigen jedoch dürfte aufgefallen sein, dass an Gnome 2.3 so gut wie alles kaputt gemacht wurde. So funktioniert der Compiz Fenstermanager nur mehr begrenzt und verweigert auf ATI, Nvidia und auch Intel Grafikkarten anscheinend alles was OpenGL erfordern würde. Wer den gewohnten Desktop Würfel wieder möchte, der hat einiges an Bastelarbeit vor sich, im Netz gibt es dazu Anleitungen, die jedoch sehr oft einfach nicht funktionieren.

Ob Unity nun gegenüber Gnome 3 eine gute Wahl war, braucht eigentlich nicht zu diskutiert werden, es kann sich jeder eine eigene Meinung bilden. Für Gnome 3 stehen PPA Pakete bereit. Allerding wird dadurch der Unity Desktop unbrauchbar (!).

Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden, gegenüber Gnome 3 bietet Unity noch einige Vorteile, da bei Gnome 3 entweder mit Absicht oder aus Zeitgründen noch so gut wie alles fehlt, was einen schönen Desktop ausmachen würde. Gerade mal das Hintergrundbild kann man derzeit noch ohne grössere Operationen verändern, aber auch dass scheint einige Gnome Entwickler zu stören, viele von ihnen wollen, dass "die Marke Gnome" ein einheitliches Aussehen bekommt.

Häufiger Kritikpunkt an Unity bzw. Ubuntu, die Menus werden einheitlich nach oben, verlegt. Nun einigen Programmen scheint dies jedoch sogar gut zu tun, da sonst gar keine Menus da wären. Die entwickler von Browsern zum Beispiel neigen dazu, auch für einfache Fakebooker ihre Software verständlich zu machen. Und da lassen sie einfach die Menus weg, bzw. verstecken sie sehr, sehr, gut. Google Chrome ist eines dieser traurigen Beispiele. Ein schneller Browser zwar, aber fast nicht verwendbar, da keinerlei Bedienungsmöglichkeiten geboten werden.

Bildschirmfoto.png aora-browser-mit-menu.png chromium-unhandlich.png Bildschirmfoto-1.png
Unity Desktop
mit AWN
dem Aora Browser tun die Menus gut
Chromium verweigert die Menus
Gimp wird einfacher
zu bedienen

Gewöhnungsbedürftig ist der Unity Desktop auf alle Fälle, ebenso wie Gnome 3. Was aber die Menu Lösung von Ubuntu betrifft, so scheint das für einige Programme sogar eine sehr gute Lösung zu sein, auch wenn der Gewohnheitsuser der sich an die etwas eigenwilligen Gimp Menus gewohnt hat, nun oft ins Leere klicken wird ;-)

Natürlich fragt man sich, warum eigentlich ein funktionierender und bereits von vielen Usern aktzeptieres Gnome 2.3 Bedienungskonzept, durch ein anderes ersetzt werden muss. Nun ja, Gute Frage, schwere Antwort und das gilt für Unity ebenso wie Gnome 3.

 

weitere Infos: Michael Kopfler zu Unity | Tipps zu Ubuntu Unity



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Kommentare

  • Schickes Smartphone

    Klaus E. 18.05.2012 21:44
    Textil, Elektronic, egal. Hautpsache billig. Und die Politiker der EU sehen dabei zu, den so halten sie ...

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  • Schickes Smartphone

    Meister 17.05.2012 08:20
    Erstaunlich, daß wir in Europa nicht in der Lage sind, solche Geräte selber zu produzieren. Bei Autos ...

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Meister 17.05.2012 08:12
    schön langsam wird der Computer zum Geldeinwurfauto maten.

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  • Schickes Smartphone

    Georg 16.05.2012 22:34
    Das gilt aber dann für alle Elektronikgerät e, ob aus China oder Indien.

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  • URA auch für Onlinespeicher

    Claudia S. 11.05.2012 10:05
    Es ist eben die Aufgabe einer Kulturministeri n, Geld für die Finanzierung von Musikantenstadl und ...

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