Zwar ist Linux beinahe immun gegen Viren, jedoch können auch mit einem Linux PC Viren verteilt oder weiter transportiert werden. Dem beugt das freie Software Gespann ClamAV und KlamAV vor. Der freie Virenscanner ClamAV hat sich inzwischen im Linux Umfeld fest etabliert und findet mit KlamAV eine einfach zu bedienende grafische Oberfläche.
Bei fast allen Distributionen gehört ClamAV bereits zum Paketumfang und kann falls noch nicht geschehen, über die Paketverwaltung einfach nachinstalliert werden. Bei Opensuse erledigt dies YAST, bei Debian, bzw. Ubuntu apt-get oder Synaptic. Die neueste Version des Programms steht jeweil auf der Webseite der Entwickler zum Download bereit.
ClamAV besteht aus mehreren Komponenten, die für unterschiedliche Einsätze ausgelegt sind:
Vorsicht bei der Installation. Bei manchen Distributionen muss die Virendatenbank die im Paket clav-db enthalten ist extra installiert und dann aktualisiert werden. Damit die Signaturen (Virenerkennung) immer aktuell ist, sollte sofort nach der Installation der Update Dämon aktiviert werden. Unter Opensuse erledigt man dies einfach über Yast Runlevel Editor. Von wo oder wie oft sich die Signaturendatei auffrischen soll, kann ganz einfach in der Datei /etc/freshclam.conf festgelegt werden. Wer zwischendurch händisch akutalisieren will, für den genügt ein Aufruf von freshclam auf der Kommandozeile. Achtung: in der Konfigurationsdatei muss unbedingt der Eintrag DatabaseMirror db.XY.clam-sv.net auf DatabaseMirror db.de.clamav.net geändert wrden.
Clamscan verfügt auf der Kommandozeile über zahlreiche Optionen. Die wichtigsten sind:
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Wer seinen Linux Rechner mit ClamAV regelmässig überprüft, kann damit verhindern, dass Viren die zwar den Linux Rechner nicht schaden können, auf andere PCs gelangen. Häufig kommt dies durch Email Verkehr vor.