Die freie Sammlung von Büroprogrammen OpenOffice ist in Version 2.4.0 erschienen und steht für Linux, Windows, Mac und Solaris zum Dowlnload als Binärpaket bereit. Wer Lust hat, kann auch den Quellcode selber übersetzten. Nach längerer Testphase, stehen nun einige Neuerungen in der Office Suite zur Verfügung.
Installation:
Unter Fedora besteht die Installation des OpenOffice 2.4 Paketes lediglich aus dem entpacken des Archives in einem beliebigen /home Verzeichnis. Es wird das Unterverzeichnis OOH680_m12_native_packed-1_de.9286 erstellt, in dem sich im Unterverzeichnis RPMS die erforderlichen Installationsdateien befinden. Nach einem als Root aufgerufenen rpm -i *.rpm im neu erstellten Unterverzeichnis, wird Openoffice 2.4 zusätlich zu einer vermutlich bereits vorhanden äteren OpenOffice Installation eingespielt. Der Start erfolgt dann über den Aufruf /opt/openoffice.org2.4/program/soffice.bin
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Die neue Version von OpenOffice.org (OOo) bringt eine lange Liste neuer Features. Die Verbindung zu WebDAV-Servern ist nun über HTTPS möglich und im Datenpilot von Calc lassen sich Felder per Drag&Drop manuell sortieren. Den PDF-Export haben die Entwickler um PDF/A-Support erweitert, sodass sich Dokumente auch nach dem Standard zur Langzeitarchvierung erzeugen lassen.
Eigene Icons in Werkzeugleisten werden importiert. Passwörter können gespeichert und mit einem Hauptpasswort gesichert werden. Bei Dokumenten, die eine neuere Version des ODF-Formats verwenden, als OOo kennt, wird eine Warnung ausgegeben.
Ganz oben auf der Liste der Änderungswünsche vieler Anwender stand der Druckdialog. Nun wurde auf allen Plattformen der Druckdialog verbessert, Eingabefelder warnen, wenn das Maximum von Zeichen erreicht ist, und die Standard-Schriftart ist nun DejaVu statt BitStream Vera.
Dazu kommen zahlreiche Verbesserungen in den einzelnen Komponenten.
Kleinere Änderungen gab es in der Tabellenkalkulation Calc und im Zeichenprogramm Draw. Die Schnittstelle für Erweiterungen bietet nun ein erweiterbares Hilfesystem, Erweiterungs-Updates übers Web, Hintergrundbilder in Dialogen und andere Neuerungen.
Zum Herunterladen von OpenOffice.org 2.4.0 sollte man einen der zahlreichen Mirror-Server verwenden. Das Programm steht für Linux, Solaris und Windows in Binärpaketen bereit, der Quellcode ist ebenfalls verfügbar.
Info und Download: OpenOffice.org