Manche WLAN Chipsätze, wie der Broadcom BCM4313 wären eigentlich unter Linux sofort Verfügbar, allerdings spielt hier der Netzwerkmanager unter Gnome und KDE nicht mit. Das geht teilweise sogar so weit, dass generell alle WLAN Verbindungen, auch über externe WLAN Sticks, deaktiviert werden.
Der WLAN Chip lässt sich leicht indentifizieren. Dazu einfach in einer Konsole den Befehl lspci eingeben. Broadcom stellt dafür freie Treiber zur Verfügung, die im Kernel ab 2.37.x enthalten sind. In diesem Fall sollten die properitären Braodcom Treiber (STA) nicht aktiviert werden.
Konfiguration mit Wicd:
Die Installation von Wicd kann unter Ubuntu/Kubuntu einfach über die Paketverwaltung erfolgen. In den meisten Fällen, kommen sich Netzwerkmanager und Wicd NICHT in die Quere. Wicd veraltet das WLAN, der Netzwerkmanager die Kabelverbindungen und falls vorhanden UMTS Verbindungen.
OpenSUSE 12.1 bietet unterschiedliche Möglichkeiten, diesem WLAN Chip zu konfigurieren. YAST ist eine davon, stelltman die Netzwerkverwaltung von Networkmanager auf updown (Yast-Netzwerkgeräte-Netzwerkeinstellungen), so lässt sich das WLAN ohne Probleme einrichten. Allerdings leidet unter dieser Art der Netzwerkverwaltung natürlich der Bedienungskomfort. Daher bietet sich auch hier Wiced als Möglichkeit an. Enthalten ist Wicd für openSUSE in den Wicd Factory Quellen. Die neueste Version gibt es über den OpenSUSE Software Server.
Opensuse: manchmal hilft auch nur Handarbeit. In diesem Fall den Quellcode hier besorgen. Das Archiv entpacken und mit den Befehlen python setup.py configure und python setup.py install übersetzten.
Nach einem Neustart des Systems, steht Wicd unten in der KDE Taskleite zur Verfügung. Der Netzwerkmanager kann ebenfalls aktiv bleiben.